Insel Poel | Ein Besuch bei MakanAngin | Timmendorf

Auf der Suche nach einem frischen Lufthauch und einem gemütlichen Plätzchen zum Relaxen verlassen wir am Morgen den Campingplatz Ostseecamp Seeblick und steuern Kurs auf Kirchdorf auf der zauberhaften Insel Poel.

Ein Besuch bei MakanAngin

»MakanAngin« – das klingt nicht nur nach einem exotischen Ausdruck aus dem Malayischen für »Den Wind essen«, sondern verspricht auch eine ordentliche Portion Entspannung – Luft schnappen, chillen und relaxen. Unser Wohnmobil trägt den gleichen Namen wie einst unsere geliebten Schiffe. Unser letztes Schiff, das wir vor einigen Jahren in neue Hände übergeben haben, hat seine Heimat an der Ostsee gefunden und liegt im Stadthafen von Kirchdorf. Ein kurzer Abstecher zu MakanAngin steht natürlich auf dem Programm. Alles scheint in bester Ordnung zu sein, und das Schiff liegt sicher und gepflegt an seinem Liegeplatz. Die neuen Besitzer sind leider nicht anwesend, sonst hätten wir vielleicht sogar eine kleine Segeltour gemacht. Doch was vorbei ist, ist vorbei, und die Zukunft ruft. Solche Begegnungen wecken stets eine Prise Wehmut.

Inselabenteuer à la Poel: Neuentdeckung und Nostalgie

Bereits vor einigen Jahren haben wir die Insel Poel im Rahmen einer ausgedehnten Fahrradtour mit Freunden erkundet, aber wie das so ist, die Zeit verändert und verwandelt Orte. Also machen wir uns erneut auf die Entdeckungsreise und fahren bis nach Timmendorf – nicht zu verwechseln mit dem mondänen Timmendorfer Strand an der westlichen Ostseeküste.

In Timmendorf angekommen, bietet sich uns die Wahl zwischen dem Campingplatz Leuchtturm und einem Stellplatz. Wir entscheiden uns für letzteren, doch leider sind die sanitären Einrichtungen verschlossen, und einen Schlüssel gibt es nirgendwo zu ergattern. Im angrenzenden Andenkenladen muss man sich anmelden und die obligatorische Kurtaxe entrichten. Beim Verlassen des Platzes erfolgt die Bezahlung am Automaten, und für Strom wirft man ein paar Münzen in die entsprechende Säule, je nach Bedarf und Verbrauch.

Strandvergnügen deluxe: Sonne, Sand und Seelenfrieden

Vom Stellplatz ist es nur ein Katzensprung zum Strand, wo man sich gemütliche Strandkörbe mieten kann. Ich verbringe einen herrlich entspannten Nachmittag eingemummelt im Strandkorb, umgeben von salziger Luft, dem Rauschen der Wellen und einem spannenden Buch. Der Anblick des endlosen Meeres wirkt wahre Wunder für die Seele, und nach nur wenigen Stunden im Strandkorb fühlt man sich wie neu geboren.

Mit viel Glück ergattern wir gegen 17:30 Uhr noch einen letzten freien Tisch im »Hafen Happen« und werden damit die letzten Gäste, denn hier geht man frühzeitig in den Feierabendmodus über. Wir genießen das Essen mit einem wunderbaren Blick auf einen tollen Sonnenuntergang.

Wenn der Strand ruft und das Herz lacht: Ein vermeintlich weiterer Tag auf Poel

Ich liebe Strandtage, und ich finde, manchmal kommen sie ein wenig zu kurz. So beschließen wir, den nächsten Tag auch noch zu bleiben. Doch leider spielt das Wetter nicht mit, und trotz vielversprechender Vorhersagen bleibt der Himmel bis 11 Uhr grau in grau. Ein kleiner Dämpfer, aber das Leben geht weiter, und so stecken wir das Stromkabel ab, verstauen alles fahrtgerecht und treten die Heimreise an.

Es waren zwei wundervolle Wochen voller Abenteuer und Erinnerungen, die uns noch lange begleiten werden. Die 768 Kilometer quer durch das Land lassen sich zwar zügig zurücklegen, aber am späten Abend sind wir doch erleichtert, wohlbehalten wieder zu Hause angekommen zu sein.

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